REALMAT

REALMAT – Rapide Digitalisierung realer Materialoberflächen

REALMAT - Showcase

V.l.n.r.: Flachbettscan, unser Scan, Foto des realen Materials

Die Verwendung von 3D-Visualisierungen in Film, Videospielen, Werbung und Produktentwicklung hat sich in weniger als zwei Jahrzehnten weg vom avantgardistischen Status „Special Effects“ hin zu einem allgemein verbreiteten, oft schlichtweg erwarteten Standard entwickelt. Auf diese Weise sind computergenerierte visuelle Inhalte in Rekordzeit integraler Bestandteil von Branchen mit enormen Umsatzzahlen geworden. Charakteristisch für jede 3D-Produktion ist dabei insbesondere ein mittlerweile sehr hoher optischer Anspruch an Visualisierungen. Um dem geforderten Grad an Realismus gerecht zu werden, benötigt der Designer möglichst akkurate Beschreibungen der Geometrie und der optischen Oberflächenbeschaffenheit.

Zur Produktion bzw. automatischen Reproduktion der Geometrie von Objekten existiert bereits eine Fülle von Ansätzen. Die Kreation visuell ansprechender Oberflächenbeschreibungen erfolgt aktuell jedoch in zeitlich intensiver, aufwändiger Handarbeit. Automatische Lösungen zur vollständigen Messung der Parameter existieren derzeit keine. Das Resultat sind Oberflächenbeschreibungen, die wenig bis gar nichts mit den physikalisch messbaren Eigenschaften des Materials zu tun haben.

Im Realmat Projekt entwickeln wir ein Messsystem, das in der Lage ist reale Materialoberflächen vollständig und in kürzester Zeit zu vermessen. Die Ergebnisse können sofort in jeder physikalisch basierten 3D-Visualisierungssoftware eingesetzt werden. Dadurch entsteht erstmals die Möglichkeit ein realistisches Abbild der Realität zu erzeugen. Die wenigen konkurrierenden Lösungen sind entweder sehr zeitintensiv oder beruhen auf keiner physikalischen Grundlage, sind somit unvollständig und liefern dadurch qualitativ unzureichende Ergebnise. Wir haben die Vision der Computer Generated Imagery (CGI) Branche Materialien in höchster Qualität zu bieten.

Dieses Vorhaben wird vom Land Nordrhein-Westfalen unter Einsatz von Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.